Amazon will Apple und Google nicht dabei zusehen, wie sie den Tablet-Markt unter sich aufteilen und so ihre Ökosysteme stärken. Die Strategie des Konzerns aus Seattle: Sein riesiges Kaufhaus über zum Niedrigstpreis angebotene Hardware in die Wohnzimmer zu bringen.
Amazon Kindle Fire
Ein Zitat von Amazons gestriger Pressekonferenz rund um neue Kindle-Fire-Tablets und Kindle-E-Reader findet sich in den meisten Artikeln wieder, welche über die Geschehnisse des Events im kalifornischen Santa Monica berichten: “People don’t want Gadgets anymore. They want services” – zu Deutsch: “Menschen wollen keine Hardware mehr, sie wollen Dienste”. Mit diesen Worten eröffnete Firmenchef Jeff Bezos die Veranstaltung, die ein wenig an Auftritte von Steve Jobs erinnert haben soll. Bezos verkündete damit zwar nichts, was Beobachter des Handelsriesen aus Seattle nicht bereits wussten – Kollege Karsten Werner hatte die strategische Umsetzung dieser Erkenntnis zum Debüt des ersten Kindle Fire Tablets vor einem Jahr bereits näher analysiert – doch unterstrich damit nochmals unmissverständlich, auf welche Weise sich Amazon von der Konkurrenz abheben will: Nicht der Verkauf der Hardware soll Geld in die Kassen spülen, sondern der Vertrieb von Inhalten und Gütern über die von Konsumenten erworbenen Geräte. Weiterlesen auf netzwertig.com…SPONSOREN