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Duell der kleinen Tablets: iPad mini, Kindle Fire HD und Nexus 7 im Vergleich

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Apple hat beim heutigen Event erwartungsgemäß die kleinere Ausgabe des Bestsellers iPad vorgestellt: das iPad mini. Noch konnten wir es nicht testen, aber wir vergleichen einmal für euch, wo die Unterschiede zwischen dem iPad mini und den Konkurrenten Amazon Kindle Fire HD und Asus Nexus 7 liegen. Und die sind größer, als man auf den ersten Blick denken könnte.

iPad mini im Größenvergleich

iPad mini im Größenvergleich

Das iPad ist für Apple ein enormer Erfolg, woran die immer zahlreicher und immer besser werdende Konkurrenz bislang nichts ändern konnte. Das Bild droht sich aber zu wandeln, seitdem Amazon mit dem Kindle Fire HD (Affiliate-Link) einen geradezu mörderischen Preiskampf entfacht hat. Den kann nur mithalten, wer genug Geld an anderer Stelle verdient. Google zog mit und warf gemeinsam mit Asus das Nexus 7 als Konkurrenten für den Kindle Fire HD auf den Markt. Beide sind ab 200 Euro zu haben.

Wie die Seite Macstories gerade kürzlich aufzeigte, ist aber weder Amazon noch Google führend, wenn es um die weltweite Verbreitung des eigenen Ökosystems angeht. Apple hat hier dank des iTunes Stores einen mehrjährigen Vorsprung und bei Musik, Filmen und TV-Inhalten die Nase vorn. Apple könnte es sich also leisten, das iPad mini ebenfalls zum Kampfpreis anzubieten. Wie wir seit heute wissen, ist das wenig überraschend nicht der Fall: 329 Euro kostet das kleinste Modell des kleinen iPads.

iPad mini, Kindle Fire HD, Nexus 7 im Bild
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Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Vergleichstabelle iPad mini vs Kindle Fire HD vs Nexus 7 (Klicken für eine größere Version)

Vergleichstabelle iPad mini vs Kindle Fire HD vs Nexus 7 (Klicken für eine größere Version)

Alle drei Geräte zielen mit ihren Maßen auf einen Markt zwischen Smartphones und dem klassischen iPad mit seinem 9,7-Zoll-Display, wobei das iPad mini mit 7,9 Zoll das größte Display hat. Sowohl Kindle Fire HD als auch Nexus 7 setzen auf 7 Zoll bei 1.280 x 800 Pixel. Das iPad mini hat mit 1.024 x 768 Pixel die iPad-Auflösung aus der Prä-Retina-Ära erhalten. Die Auflösung war für Apple der Weg des geringsten Widerstandes, denn nahezu alle iPad-Apps werden darauf ohne Anpassung funktionieren.

Und hier kommen wir auf die größte Stärke und zugleich die größte Schwäche des iPad mini: Es ist ein iPad. Das bedeutet auf der einen Seite, dass es vom selben umfangreichen Angebot an Medieninhalten und Apps profitiert, wie der große Bruder. Auf der anderen Seite weicht Apple kein Stück von seinem Weg ab und so ist das iPad mini ebenso Teil eines in sich geschlossenen Systems. Was manche als Erleichterung empfinden, sehen andere als Bevormundung. Wer sich bislang nicht mit einem iPad anfreunden konnte, dem wird es beim iPad mini nicht anders gehen.

Schaut man auf die reinen Daten, hat die Konkurrenz zudem die Nase weiter vorn. Beim Preiskampf von Amazon und Google macht Apple nicht mit. Es ist zwar das preisgünstigste iPad aller Zeiten, aber damit noch immer 130 Euro teurer als die beiden Widersacher. Die bieten für weniger Geld teilweise sogar hier und da ein bisschen mehr.

Das iPad-Display bietet durch sein 4:3-Format mehr Platz und ist an vielen Stellen sinnvoller als ein 16:9-Display – Websites, Bücher, Magazine und ähnliche Inhalte profitieren davon. Dafür haben Kindle Fire HD und Nexus 7 die nominell höhere Auflösung. Was einem davon wichtiger ist, kann man nur individuell entscheiden.

Der Ehrlichkeit halber muss noch anmerken, dass man sich als Normalverbraucher auch beim Amazon Kindle Fire HD in eine ähnlich große Abhängigkeit bringt wie beim Apple iPad mini – vorausgesetzt, man möchte es einfach im Auslieferungszustand benutzen. Beim Nexus 7 wird man zwar zur Nutzung der Google-Dienste verführt, aber nicht gezwungen.

Der Star im Bereich der kleinen Tablets bleibt daher beim ersten Blick auf die Konkurrenten das Nexus 7. Es bietet ein pures Android und damit die größte Offenheit. Es hat eine sehr gute Verarbeitungsqualität und ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Auf der anderen Seite war es noch nie so preisgünstig, ein iPad zu besitzen. Beim iPad mini hat Apple versucht, die Balance zwischen reduzierter Größe und Gewicht auf der einen Seite und einem möglichst uneingeschränkten Nutzungserlebnis auf der anderen Seite zu halten. Pluspunkt ist hier, dass wohl nahezu alle iPad-Apps hier sofort funktionieren werden, während es für Android noch deutlich weniger Apps gibt, die sich das größere Display eines Tablets zunutze machen. Inwiefern das ein Argument ist, hängt aber auch wiederum stark von den eigenen Nutzungsgewohnheiten ab. Denn im Internet surfen, E-Mails lesen und Facebook checken kann man mit allen Geräten.

Was glaubt ihr? Wenn ihr euch einmal die Eckdaten der Modelle anschaut und dabei auch in Betracht zieht, was man als Normalkunde drumherum geboten bekommt: Kann sich das iPad mini hier trotz des höheren Preises gegen Nexus 7 und Kindle Fire HD behaupten?


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